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Albanien

Rund 40 Jahre verirrte sich kaum ein Reisender nach Albanien. Völlig abgeschottet gegenüber Westeuropa stand das Land unter dem Diktat der Kommunistischen Partei. Enver Hoxha (1946-1985) ließ die Bevölkerung mit Stasimethoden überwachen und rief mit seiner Annäherung an China (1961-1978), ganz nach deren Vorbild, die „Kulturrevolution“ aus. Im Zentrum seines Umerziehungsfeldzuges standen Säuberungsaktionen und die Auslöschung des religiösen Lebens. Die Folge: Ein Großteil der Kirchen und Moscheen wurden abgerissen oder zweckentfremdet (die Synagogen hatten bereits nach dem Einmarsch deutscher und italienischer Faschisten gelitten), zahlreiche Menschen wegen ihres Glaubens gefoltert und ermordet. Seelenlose Städte waren die Folge.

Heute, rund 30 Jahre nach der albanischen Wende 1991, ist dieser kalte Hauch in Albaniens Städten noch immer zu spüren. Immerhin wurden einige der verbliebenen Gotteshäuser halbwegs rekonstruiert und können besucht werden. Besucht werden können auch einige der einst ca. 175.000 über das Land verteilten Ein- oder Mehrpersonenbunker, die einem jeden Albaner zugewiesen wurden um das Land vor ausländischer Invasion schützen zu helfen.

Obwohl die historische Bausubstanz des Landes durch zahlreiche Erdbeben, zwei Weltkriege und 40 Jahre Diktatur erheblich gelitten hat, ist das osmanische Erbe nicht zu übersehen. Die Osmanen (1478-1912) hatten zwar außer Elbasan keine neuen Städte gegründet, hatten aber allerorten Moscheen, Hamams, Medressen (Schulen), Karawansereien, Basare und muslimische Friedhöfe (Berat, Gjiroskastër) errichtet und so mancher Stadt zu Reichtum und Ansehen verholfen.

An der Vorzeit interessierte Reisende finden überall im Land Spuren alter Kulturen. Zu sehen gibt es Siedlungsreste der auf der Balkanhalbinsel beheimateten Illyrer (u.a. in Vlorë und Kamenicë), Ruinen versunkener Städte griechischer Kolonisten (Sarandë, Vlorë, Apolonia, Korçë) und Zeugnisse der nachrückenden Römer (Festungen, Apolonia, Durrës). Ausgrabungsfunde sind teils vor Ort oder in verschiedenen albanischen Museen aber auch in Paris, Berlin, London und Wien ausgestellt. Vom Erbe italienisch-deutscher Faschisten und englischer Bomber (1939-1944) findet sich Einiges im Historischen Nationalmuseum in Tirana.

 

 

 

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Guadeloupe

 

Einleitungstext

 

 

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Mykonos

 

Die etwa 85 km2 große KYKLADENINSEL ist eines der größten und teuersten touristischen Zentren Griechenlands. Zu MYKONOS zählen heute die Nachbarinseln DELOS, die unbewohnte Insel RINIA sowie einige weitere, kleinere Inseln. MYKONOS ist wie die meisten 223 großen und kleinen Inseln der Kykladen extrem kahl, trocken, unfruchtbar und steinig. Charakteristisch ist die Architektur der Dörfer und Städtchen: strahlend weiße Flachdachhäuser mit blauen, roten oder grünen Türen und Fensterläden sowie weiße Kirchen mit blauen Kuppeln.

Wie ein Mythos erzählt, entstand MYKONOS beim Kampf mit den Giganten. Der Sieger Herakles warf die Riesen ins Meer wo sie auf dem Grund verwurzelten und zu Steininseln erstarrten. Das heutige MYKONOS hat seine Wurzeln im frühen griechischen Tourismus. Jacqueline Onassis (Witwe des ermordeten US-Präsidenten J. F. Kennedy) war in den 1960er Jahren eine der ersten Dauergäste. Ihr folgten Hollywoodstars und Musiker und halfen die Party-Trauminsel für die „Reichen und Schönen“, Schwulen und Lesben aus aller Welt zu kreieren.

 

 

Testfeld: Germany

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Germany

Germany, the land of "poets and thinkers", lies in the heart of Europe.
Between the North Sea and the Baltic Sea, the Alps, the Moselle and the Oder,
natural beauty alternates with world cities and village idylls,
signifying the tension between tradition and the modern age.

 

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